Anfang 2002 wurde zum ersten Mal ein Selbstverteidigungskurs für Erwachsene angeboten, an dem sich gleich 10 Interessierte beteiligten.
Aus weiteren Kursen wuchs der Bedarf an einer eigenen Abteilung, die im September 2003 offiziell gegründet wurde. Die Gründungsmitglieder der Abteilung waren:
Peter Kirchknopf, Christiane Bugert, Heike Nees, Christian Wolf, Patrick Schmidt,
Udo Rätz, Susanne Rätz, Margit Stober, Miriam Barth, Janina Barth, Olga Antonow,
Joelle Schweiger, Achim Wiemer.


Der Name „Kishido" im Abzeichen steht für ritterliche Werte wie Tapferkeit, Mut und Aufrichtigkeit. Die Abteilung ist Mitglied im DJJB (Deutscher Jiu Jitsu Bund) und kann damit auf die Tradition großer Meister wie H.-G. Niederstein, Dieter Lösgen und Josef Djakovic verweisen.
Heute werden sechs Gruppen mit insgesamt acht Übungsstunden in der Woche betreut, davon 4h für die Erwachsenen, 1h für die Jugendlichen und 3h für die Kinder ab 7 Jahre.
Zurzeit haben wir etwa 100 Mitglieder mit einem Anteil weibl./männl. von 40%/60%, sowie einem Kinder- und Jugendanteil von 75%.
Unsere Haltung ermöglicht es uns, jeden Kampf unnötig zu machen und auch im Alltag von dieser Einstellung zu profitieren. Gerade die Kombination aus körperlicher Fitness, Beweglichkeit und geistiger Haltung, sowie das Training der inneren Ruhe und Selbst- sicherheit steigern das Selbstbewusstsein und die Leistungsfähigkeit.
Die Techniken des Jiu-Jitsu basieren auf Schlag-, Tritt-, Hebel-, Würge- und Wurf- techniken. Diese dienen nicht dem Wettkampf, sondern in erster Linie dem Ausdruck und Training der inneren Haltung. Sie können sowohl im Distanz- als auch im Nahkampf eingesetzt werden. Befinden wir uns auf dem richtigen Weg, stellen sich Selbstsicherheit und (Selbst)Beherrschung schnell ein. Die Technik ist nur ein Spiegel unserer Einstellung und das Training hilft, diese stetig zu verbessern. Ziel bleibt, durch die Sicherheit der erlernten Technik einen Konflikt im Ansatz zu erkennen und zu vermeiden.
Durch das regelmäßige Training gewinnt man die notwendige innere Ruhe und stärkt die eigene Selbstdisziplin, was auch außerhalb der Sporthalle (Dojo) hilfreich ist.
Unser Sensei (Lehrer) gibt uns das beste Beispiel und lehrt uns, wie gut es ist, geduldig mit sich selbst zu sein denn „der Weg ist das Ziel.”